Wegen der Länge von fast 200 km (mit Abstechern) ist für diesen Ausflug ein voller Tag zu veranschlagen. Über die N 1 geht es am Flughafen und dem Ort Ducos vorbei in Richtung Süden nach Riviere-Salce (22 km). Wie der Name (»Salzwasserfluß«) andeutet, liegt das Städtchen in einem ehemaligen Mangrovengebiet, in dem mehrere geschützte Vogelarten leben. Im Ort selbst (2. Abfahrt benutzen) ist lediglich ein Geschäft mit lokalem Kunsthandwerk von Interesse. An der Schnellstraßenkreuzung folgen wir sodann der 1) 7 Richtung Westen. Nach 3,5 km führt rechts ein alleeartiger Weg zu einer seit dem 18.Jh. bestehenden Töpferei. Die Herstellung von Tonwaren wird heute noch nach Altväterart betrieben.
Ein Querschnitt der Produktion ist in einer Ausstellung zusammengefaßt (täglich 9 -17 Uhr, außerhalb der Saison 9-12 Uhr). Nach einem weiteren Kilometer fällt der Schornstein einer ehemaligen Rumfabrik ins Ausge. Im restaurierten Fabrikgebäude, dem Maison de la Canne, ist eine Ausstellung über den Zucker untergebracht. Anhand von Schaubildern und zahlreichen Originalgeräten wird ein guter Überblick über die Zuckerwirtschaft vergangener Zeiten vermittelt (täglich, außer Mo, 9-17 Uhr). Das schmucke Dorf Les Trois-Islets (2 km) erinnert mit seinen Holzhäusern etwas an Südfrankreich. Ein kleiner Marktplatz, der meist von Boule-Spielern belebt ist, und das obligate Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs laden zu einer kurzen Pause ein. Seine Beliebtheit als Ausflugsziel verdankt dieser Ort allerdings der berühmtesten Bürgerin von Martinique, der als Heldin verehrten Marie-Josephe Rose Tascher de la Pagerie, besser bekannt als Josephine Beauharnais und Gemahl in Napoleons 1. Der in ein Museum unigewandelte Besitz der Familie Pagerie ist über eine kleine, 2 km lange Nebenstraße am Ortsausgang erreichbar. In Bildern und Dokumenten sind hier Informationen zur Familiengeschichte und über das Land auf einer Pflanzung im 18.Jh. übersichtlich zusammengetragen (Di Sa 9-17.30, So 9-13, 14.30- 17.30 Uhr). In dem 1987 an der Zufahrtsstraße angelegten Parc des Floralies wird alle fünf Jahre eine Gartenschau veranstaltet. In dem weitläufigen Erholungsgelände befinden sich auch ein Freilichttheater und ein Aquarium (Mi-Fr 8.30-17 Uhr sowie Sa und So jedes 2. und 4. Wochenende geöffnet). Auf die D 7 zurückgekehrt, biegen wir am schön angelegten Golfplatz rechts ah zur Anse Mitan mit der Pointe du Bout (4 km). Auf dieser Fort-deFrance gegenüberliegenden Halbinsel ist seit den sechziger Jahren um eine künstlich angelegte Marina das größte Ferienzentrum Martiniques errichtet worden. Leider ist in dieser Ansammlung von Hotels, Geschäften, Restaurants und Souvenirläden der karibische Charme etwas untergegangen. Der geschützte Jachthafen ist bei den aus Europa und Amerika kommenden Seglern ein beliebter Ankerplatz. Hier legen auch die von Fort-de-France kommenden Fährschiffe an. Weiter auf der D 7 geht die Fahrt auf der engen und kurvenreichen Straße durch eine Landschaft mit wenig tropisch anmutender Vegetation, wären da nicht ab und zu Brotfruchtbäume. Nach 8 km führt rechts eine Stichstraße zu den Zwillingsstränden Anse Noire und Anse Dufour. Obwohl sie nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen, bilden sie eine geologische Kuriosität: der erste hat, wie der Name andeutet, einen pechschwarzen, aus verwittertem Vulkangestein bestehenden Sandstrand, während der andere weiß ist. Fischerdörfer mit Restaurants säumen die beiden Strände.Immobilien, Ferienwohnungen, Versicherungen,

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